"Kunst in schweren Zeiten"

„Das Kunstwerk ist oftmals wie ein Künstler, nachdem das Leben in einem jahrelangen Prozess mit diesem Menschen seine praktischen, kulturellen und verhaltensmäßigen Erfahrungen machte, hat es ihn geformt. Das Leben ist alles umfassend, jeder scheint gleich zu sein und doch ist jeder anders. Individualität und Privatsphäre des Einzelnen sind es, die ihn von anderen unterscheiden, und hier liegen Ursprung und Bedeutung der Kunst.

Es gibt viel Aufbau und Abriss, indem man einzelne Elemente hinzufügt oder andere entfernt, und eventuell alles Geschaffene wieder einreißt und zu den Anfängen zurückkehrt. Was der Künstler auf der Oberfläche eines Bildes macht, ist ähnlich dem, was im wirklichen Leben vor sich geht...sterben und wieder geboren werden.

Dieser Prozess ist sein Versuch, einen Raum ohne Grenzen für visuelle Elemente und Vokabeln zu schaffen, in welchem sie ihre Freiheiten ohne irgendeine Autorität ausüben können. Die kumulativen Oberflächen und deren Bezeichnungen zueinander sollen dem Betrachter zum visuellen Vergnügen dienen.“


Adnan Abd Al-Rahman wurde 1969 in Ghanamya – Hasaka (Syrien) geboren. Er studierte an der Universität Damaskus bildende Kunst.

Seine Kunst speist sich aus dem abstrakten Expressionismus, wie er im Herzen Europas und in Deutschland entstand. Gegenständliches wird verfremdet. Die Werke bieten teils Allegorien und sind nicht immer einfach zugänglich. Vieles muss entschlüsselt werden und bietet dem Besucher so Raum für die eigenen Projektionen.


Im neuen Jahrtausend war Adnan Abd Al-Rahman im arabischen Raum ein durchgesetzter Maler mit zahlreichen Einzelausstellungen zwischen 2000 und 2013 in Kuwait, Katar und Syrien, u.a. Schell Cultural Center, Art House Gallery, Französisches Kulturzentrum, Dänisches Institut u.v.m. sowie Gruppenausstellungen in Syrien und im Irak. Er unterrichtete ferner Ölmalerei und Zeichnen im Russischen Kulturzentrum (2000-2007) und im Schell Kulturclub (2001-2011) in Damaskus.


Aufgrund des Krieges verließ der Künstler 2014 Syrien und lebt nun mit seiner Familie in Biedenkopf/Hessen.


Vernissage 12.1.18 um 19 h

Dauer der Ausstellung: Verlängert bis zum 4.3.18

mit abschließender Finissage um 17 h.

Offen Mi-So 16 - 21 h



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© Andreas Düvel