MALEREI und Zeichnungen

VERNISSAGE AM 8. JUNI 2018

19.00 h    


Abya Yala

Wer schreibt die Geschichte?

Die „offizielle Geschichte“ erzählt uns, dass sie Amerikaner sind, dass sie „entdeckt und zivilisiert“ wurden.

Ihre Großväter erzählen, dass auf dem Gebiet des heutigen Kolumbien die Kuna-Indianer ihr Land  “Abya Yala“ nannten. Wörtlich aus der Kuna-Sprache übersetzt bedeutet dies „Land in voller Reife“ oder „Land des lebensnotwendigen Blutes“.


Noch weiter im Süden ihres Kontinents nannten die Bewohner das Land “Pachamama“. Dies bedeutet 'Mutter Erde'… diejenige, die die obere und die untere Welt bildet und verbindet.  

Wir sind eine Schöpfung dieser „Wesen“. Sie schenkt uns das Leben und ermöglicht uns mit allen anderen Lebewesen den Aufenthalt in ihrem Schoß. Von ihr kommen wir und zu ihr werden wir zurückkehren...

abya yala!


Joaquin Allerding wurde 1959 in Lagunillas, Bolivien geboren.

Das Architekturstudium in der Hauptstadt La Paz ermöglicht ihm den Kontakt zu anderen Realitäten Boliviens: Die bolivianische Malerei und die Kunst der indigenen Kulturen haben sein Schaffen und seine Formsprache geprägt. Mit diesen Impressionen geht er nach Brasilien, wo er sein Studium erfolgreich abschließt und mit dem brasilianischen Modernismus und der Kultur der Tupi-Guarani Indianer, in Berührung kommt.

AUSSTELLUNGSDAUER BIS 8. JULI 2018

OFFEN MI-SO VON 15-21 h


Augusto Pacheco

„Eine leere Fläche zu füllen ist einfach, es geht darum, Fakten mit bürokratischer Gründlichkeit anzusammeln.Die Schwierigkeit beginnt, wenn wir subtile Elemente verwenden, um das Vakuum ästhetisch zu organisieren“.


Um die Arbeit von Augusto Pacheco zu verstehen, müssen wir über seinen Hintergrund wissen, dass er in Mexico Architektur studierte und mehrere Jahre als Architekt in Mexico Stadt und in Berlin arbeitete. Die letzten zehn Jahre widmet er sich nun der Kunst. Augusto sagt, er malt keine Bilder, er macht Bilder, er zeichnet, und er zeichnet wie ein Architekt, auf dem Tisch, mit Lineal und Kreisel.

Er arbeitet hauptsächlich auf Papier, seine Materialien sind Bleistifte, Kohle, Tinte, Grafit und Pastellfarben, er radiert seine Bilder mit

einem ganz normalen Radiergummi.


In seinen Bildern erkennt man Elemente der modernen Architektur. Seine Liebe für die minimale Architektur ist evident, es ist klar, dass er kein Interesse an figurativen oder abstrakten Bildern hat, sein Interesse liegt an den Inventionen, mit objektiven Elementen (Linien,Kreisen, Flächen) sucht er die objektive Schönheit.


Architekten wie Mies van der Rohe, Rem Koolhaas, Álvaro Zisa sind für ihn eine große Inspiration. Die minimale Musik wie z. B. von John Cage, Bücher von Georges Perec, Roberto Bolaño sind immer präsent in seinem Berliner Atelier.

Projekte & Partner

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Diese Treuhandstiftung fördert unsere gemeinnützige Arbeit im Kunst- und Kulturbereich.


JUGEND TRIFFT KUNST

Seit 2007 veranstalten wir als gemeinnützig anerkannter Verein mit Kindern und Jugendlichen regelmäßig Kunstprojekte.


“KUH und DU“

2016 starteten wir mit dem Pilotprojekt “KUH und DU“ und dem Thema Tierleid durch Massentierhaltung.

© Andreas Düvel